Formation · Gleichstellung und Diversität
Religion & Diversität: Herausforderungen und Chancen für eine inklusive Stadtgesellschaft
Antimuslimischen Rassismus, Queerfeindlichkeit und Mehrfachdiskriminierung intersektional verstehen
Description
Queerfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus werden häufig als voneinander getrennte Diskriminierungsformen betrachtet. In gesellschaftlichen und medialen Debatten werden sie jedoch nicht selten gegeneinander ausgespielt – etwa wenn queere Rechte gegen Musliminnen instrumentalisiert oder queere Musliminnen unsichtbar gemacht werden.
Der Workshop beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und Rassismus aus einer intersektionalen Perspektive. Er vermittelt grundlegendes Wissen zu queeren Lebensrealitäten, zur Vielfalt muslimischer Identitäten sowie zu den Mechanismen antimuslimischen Rassismus und queerfeindlicher Diskriminierung.
Anhand von Impulsen, Videos, Fallbeispielen sowie Einzel- und Gruppenreflexionen setzen sich die Teilnehmer*innen mit gesellschaftlichen Zuschreibungen, strukturellen Ausschlüssen und eigenen Handlungsmöglichkeiten auseinander. Ziel ist es, die eigene berufliche Praxis diskriminierungssensibel zu reflektieren und konkrete Ansätze für ein inklusiveres Handeln zu entwickeln.
Objectifs pédagogiques
Nach dem Workshop können die Teilnehmer*innen:
- zentrale Begriffe zu Queerness und queeren Lebensrealitäten einordnen
- Grundlagen zum Islam und zur Vielfalt muslimischer Identitäten benennen
- Mechanismen antimuslimischen Rassismus und queerfeindlicher Diskriminierung erkennen
- mediale und gesellschaftliche Instrumentalisierungen queerer Rechte kritisch analysieren
- Diskriminierungs- und Ausschlussmechanismen im eigenen Arbeitskontext reflektieren
- eigene Privilegien und Positionierungen bewusster wahrnehmen
- konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen diskriminierungssensiblen Berufsalltag entwickeln
- intersektionale Perspektiven stärker in die eigene Praxis einbeziehen
Prérequis
Es sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Erwartet werden Offenheit für Austausch, Selbstreflexion und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen und gesellschaftliche Zuschreibungen kritisch zu hinterfragen
Public cible
Mitarbeitende kommunaler Verwaltungen und Einrichtungen, Fachkräfte aus der sozialen und pädagogischen Praxis sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen, die an der Gestaltung einer vielfältigen und diskriminierungssensiblen Stadtgesellschaft mitwirken.
Qui anime cette formation

Marco Linguri
Antidiskriminierung und Diversität, Queer- und Transfeindlichkeit, Islamische Theologie und queersensible Religionsarbeit
La personne qui anime effectivement la date figure dans la liste des dates ci-dessous.
Possibilités de réservation
Dates de cette formation
Aucune date n'est actuellement programmée.