Weiterbildung · Medien und öffentliche Debatte
Zwischen den Zeilen: Wie Medien Transfeindlichkeit reproduzieren – und wie nicht
Transfeindliche Narrative erkennen, mediale Darstellungen kritisch analysieren und diskriminierungssensibel kommunizieren
Beschreibung
Mediale Berichterstattung prägt maßgeblich, wie gesellschaftlich über trans Personen und geschlechtliche Vielfalt gesprochen wird. Transfeindliche Narrative zeigen sich dabei nicht nur in offen diskriminierenden Aussagen, sondern auch in Wortwahl, Bildsprache, Themenauswahl, vermeintlicher Ausgewogenheit oder wiederkehrenden Deutungsmustern.
Die Weiterbildung vermittelt Grundlagen zu trans Lebensrealitäten und zeigt auf, wie mediale Darstellungen Diskriminierung reproduzieren oder verstärken können. Anhand konkreter Beispiele werden Sprache, Überschriften, Bilder, Interviewführung und argumentative Muster analysiert. Die Teilnehmer*innen entwickeln Kriterien für eine sachliche, respektvolle und diskriminierungssensible Kommunikation und übertragen diese auf ihre eigene berufliche Praxis.
Lernziele
Die Teilnehmer*innen können zentrale transfeindliche Narrative und mediale Darstellungsmechanismen erkennen und einordnen. Sie analysieren Sprache, Bildauswahl und journalistische beziehungsweise institutionelle Kommunikationsmuster kritisch, reflektieren die Wirkung eigener Kommunikationspraktiken und entwickeln konkrete Kriterien für eine diskriminierungssensible Darstellung geschlechtlicher Vielfalt.
Voraussetzungen
Keine vertieften Vorkenntnisse erforderlich. Interesse an Medien, Kommunikation und gesellschaftlichen Diskursen sowie Bereitschaft zur kritischen Reflexion der eigenen Praxis werden vorausgesetzt.
Zielgruppe
Journalistinnen, Kommunikations- und Medienfachkräfte, Mitarbeitende aus Öffentlichkeitsarbeit und Institutionen, pädagogische Fachkräfte, Multiplikatorinnen sowie Personen, die beruflich Inhalte zu gesellschaftlicher Vielfalt erstellen, vermitteln oder einordnen.
Wer diese Weiterbildung hält

Marco Linguri
Antidiskriminierung und Diversität, Queer- und Transfeindlichkeit, Islamische Theologie und queersensible Religionsarbeit
Wer den Termin tatsächlich hält, steht in der Terminliste weiter unten.
Buchungsmöglichkeiten
Termine dieser Weiterbildung
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